Mein Leben in einer Kurzgeschichte
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Vorgeschichte: Ich habe 3 erwachsene Kinder im Alter von 22, 30 und 31 Jahren und 4 Enkel, 6, 7, 9 und 12 Jahre, ein fünftes putzt sich z.Zt. noch und wird eigentlich schon seit dem 22.02.2010 sehnsüchtig erwartet, na dann warten wir doch gemeinsam und werden sicher überrascht sein, was es denn nun ist-Männlein? Weiblein?, wobei letzteres für alle gleichermaßen brisanter sein dürfte, denn 3 Männleins sind es ja schon und meine kleine Enkelin schwört nun endlich auf Verstärkung. . Meine Mutter wurde in Augsburg geboren und war seit ihrem 6. Lebensjahr ein Waisenkind. Sie wurde ständig als Hausmädchen bei reichen Familien schlecht behandelt. Nach Kriegsende 1945 wurde sie von einem Offizier der Kanadischen Armee vergewaltigt, daraus entstand meine Schwester, sie wurde in Iserlohn geboren. Meine Mutter verstarb mit 86 Jahren im Jahr 2003. Einen Vater geboren in Hamburg 1902, hatte ich nur bis zu meinem 3. Lebensjahr, leider. Mein Vater war Kommunist und wurde 1943 in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt, was er jedoch durch Flucht mit 10 weiteren Gefangenen hinter sich lassen konnte. Mein Vater wurde aber bei der Flucht angeschossen, das Geschoß blieb in seinem Kopf stecken, doch getötet hat es ihn nicht. |
Die anderen 10 Gefangenen schleppten meinen Vater weiter mit sich, da kann man echt von Kameradschaft sprechen. Einer der Gefangenen war ein Franzose und Arzt, der das schlimmste dann verhindern konnte, doch das Geschoß konnte keiner aus dem Kopf meines Vaters entfernen. Mein Vater war seitdem nicht mehr arbeitsfähig und bekam eine kleine Versehrtenrente durch die DDR-Regierung, denn er blieb in Ostdeutschland wohnen, er konnte nie in seine Heimat zurückkehren. Meine Mutter lernte er in Berlin kennen und Beide sind nach Leipzig gezogen, wo ich dann als Tochter geboren worden bin. Meine Kindheit verlief unbeschwert, außer dass mein Vater beim spielen mit mir, ich saß auf seinen Schoß, gestorben ist, das war Ostern 1961 im April. Meine Mutter wollte eigentlich wieder nach Augsburg zurück, doch der Mauerbau hat das verhindert. Meine Großeltern lernte ich nie kennen. Mein Opa wurde im 1. Weltkrieg getötet und meine Oma konnte das nicht verkraften und brachte sich selbst um. |
| Schulzeit 1965 - 1975 - Völlig okay - ich war Leistungsstark in allen Bereichen - Ton angebend, vor allem unter den Jungs - schwaches Geschlecht "ich"?, stand über den Jungs - nicht verwunderlich - denn: ich war stärker als sie - durch meine Sportarten - Schwimmen in der DHFK und Fußball in der Mädchenmannschaft des Chemie Leipzig Clubs - außerdem war ich das erste Mädchen was eine frauliche Figur hatte - aber auch ein Nachteil - man wollte mich ständig dort anfassen wo man keine Jungs im Alter von 13 Jahren hinlassen sollte. - Ich bin 15 - Komplott gegen den Englisch (E-Lehrer), Geschichtslehrer (G-Lehrer), Chemielehrer (C-Lehrer) und unserem Klassenlehrer (K-Lehrer) - Warum?: E-Lehrer schmierig, unsauber und immer einen offenen Hosenreißverschluss, anmaßend, halt ekelig - Streich gegen ihn, mit zugegeben fiesen Anrufen - ich und 4 weitere Mädels - Resultat: Direktorenverweis, denn wir wurden erwischt. G-Lehrer - kleinwüchsig, sehr feuchte Aussprache, streng, nicht nur bei der Kleidung - er spuckte mir mehrmals eine dicke Pampe aufs Heft - ich sauer - hinter dem G-Lehrer zuckertütenähnlicher Papierkorb - seine Falle - ich hoch von Schulbank und er fiel in den Papierkorb - da G-Lehrer ja sehr klein - kam er nicht alleine wieder da raus - alle grinsten - wie er so da fest saß im Papierkorb, die Beine nach oben und das Hinterteil steckte fest - und ich!!! Wieder Direktorenverweis - K-Lehrer - Mädchenschänder (wurde später dafür von der Schule verwiesen) und Schläger - er hat mir seine Hand ins Gesicht gehauen - Grund: ich und andere 8 Schüler hatten die Hausaufgaben entweder nicht gemacht oder wie sich später herausstellte gar keine Schuld daran - aber nur ich bekam eine von ihm gedonnert - ich war schuldlos, denn meine Mutter hatte vergessen meine gemachten Hausaufgaben wieder in den Ranzen zu stecken, was ich nicht wusste. C-Lehrer, kam von der Armee (hoher Offiziersrang) er wollte wie in der Armee Befehle erteilen - nicht mit mir - ich hetzte alle in meiner Klasse auf - wenn er "alle aufstehen" sagte - sind wir alle mit den Stühlen und Bänken nach hinten gerutscht - das jedes Mal - der ist fast verrückt geworden - gab dann ein halbes Jahr später den Lehrerdienst an unserer Schule auf, pfuuu. Das Ende meiner Schulzeit war sehr angenehm, wir hatten eine liebe Klassenlehrerin, da funktionierte alles Bestens, so konnten wir alle einen guten Abschluss hinlegen. Bei der Schulabschlussfeier passierte mir etwas merkwürdiges. Wir waren im Zills Tunnel in Leipzig, zuvor waren einige aus meiner Klasse und ich an einen See baden - wir wollten mit einem Radler auf unseren Abschluss anstoßen - ich trank einen Schluck - auf einmal, lag ich die Länge lang neben dem Stuhl - alle pochten auf mich ein - schleppten mich in die Toilette - doch ich wachte nicht auf - also musste der Notdienst her - ich hatte einen Sonnenstich - in der Klinik sah ich einen Afrikaner der weiß war ??? Ich fragte die K-Schwester warum der so weiß ist - sie antwortete - er hat Sonnenbrand ??? So etwas hatte ich noch nie gesehen, sah schon merkwürdig aus. Ich verpasste natürlich die Abschlussfeier, war wohl auch gerecht so, denn ich war ja manchmal ein ganz schönes Biest. Jugendzeit 16 - 18 Jahre (1975 - 1977) - Meine Traumlehre bekam ich leider nicht (Modezeichnerin) - dazu war meine Familie zu proletarisch, das war halt so in der DDR. Ich entschied mich dann für Bauzeichner - doch das sollte ich auch nicht werden - dafür bekam ich die Chance auf einen neuen Berufszweig - Betonwerker - ich ließ mich überreden - denn: ein anschließendes Studium war garantiert - 4 Mädchen und 34 Jungs erlernten diesen Beruf - ein Gemisch aus Trampern, Abiturenten und Normalos - Ich gehörte zu den Trampern - Prag und das Deutschlandtreffen musste bei mir sein - auch wenn es oft Gummi dort gab und Rausschmiss - natürlich die Stasi - das heizte mich erst recht ein - ich saß so, schon ein paar Mal bei der Stasi im Keller. 1977 - 1980 Studium - aber nicht was ich sollte - sondern Vermessung - war mir auch recht. Vor dem Studium freie Zeit genutzt und nach Berlin getrampt - der Palast der Republik war ja gebaut worden - ich wollte den von innen sehen - aber denkste - ich als Tramper in zerschlissenen Jeans im Palast - nee, das ging nicht - Stasi aufmerksam geworden - und schon saß ich wieder im Keller - aber im Palastkeller ???? das gab es dort wirklich, ca. 2 Etagen unter dem Palast - 5 Stunden Verhör - man ließ mich aber dann in Ruhe - denn ich wollte ja nicht über die Mauer - sondern nur den Palast sehen. Man steckte mich in ein abgeschlossenes Abteil eines Zuges zurück nach Leipzig - die Transportpolizei begleitete mich dann nach Hause - Ende eines gewollten Besuches. 1980 - 1982 Vor allem erst einmal Mutter, denn ich hatte bereits 2 Kinder geboren. Ich konnte dennoch meine Arbeit als Vermesser im Baukombinat Leipzig verrichten, da die Kindergärten und meine Mutter die Kleinen gut versorgten - sehr schöne Zeit - ich ständig unterwegs als Vermesser - viel Erfahrung gesammelt. 1982 - 1987 Mein Sohn wird 1988 geboren - vorher war ich jeden Sommer und Winter als Gruppenleiter im Kinderferienlager meines Betriebes - ab 1984 konnte ich sogar als stellv. Lagerleiter agieren und ab 1986 sogar dann selbst als Ferienlagerleiter - in meiner Belegung waren die meisten Kinder (250) - warum: ich denke - das lag an meiner Stress- und fast Appellfreien frohen 3 Wochen - Bilder auf meiner HP (http://www.heidrun-wegfrass.de/ehemaliges/bkl/ferienlager/index.htm) beweisen das. 1989 - 1998 DDR im Aufbruch : Ich hatte eine neue Arbeitsstelle - in der Innenstadt von Leipzig - im Glockenturm - als Sachbearbeiter und Betriebszeitungsgestalter - aber immer noch Baukombinat Leipzig - die Nikolaikirche wurde immer mehr Anzugspunkt - wir waren mitten drinnen - leider musste ich meine Arbeit aufgegeben, an was das lag, weiß ich nicht, vielleicht am Umbruch - man bot mir eine Stelle im Haus Auensee an - jedoch war dann, wo ich anfangen wollte - Einstellungsstopp - so musste ich mir etwas anderes einfallen lassen - ich mietete mir einen Verkaufsstand - das funktionierte bis 1990 - dann war es vorbei - Bürokratie zog ein - ich konnte den Stand nicht mehr halten. Fazit: Arbeitslosigkeit und viele Betriebe mussten schließen. Ich habe Ende 1990 dann Leipzig verlassen - da ich keinen Job finden konnte - ich zog zu meinen Freund nach Oschatz - 1992 heirateten wir dann - bis 1991 war ich Arbeitslos - doch ich bekam eine ABM Stelle als Zeltplatzbetreuer und Vermessungstechniker - was ich bis 1993 auch tätigte - 1993 konnte ich eine Umschulung zum Vermessungstechniker machen - so habe ich dann bis 1996 in einem privaten Vermessungsbüro gearbeitet - leider wurde dann eingeführt - dass ein Vermessungsingenieur seinen öffentlich bestellten Vermessungs-Ingenieur machen musste - das hieß - 5 Jahre Studium - das Ende meiner Tätigkeit - vorbei mit der Vermessung, auch für mich, denn ich hatte ja nur einen DDR Abschluss als Vermessungstechniker - der wurde nicht anerkannt. Ich suchte im Gastronomiebereich nach einem Job - fand ihn auch - doch ich warte heute noch auf mein sauer verdienten Lohn, die Gaststätte ging Pleite 1998. 1999 - ich bekam wieder eine ABM Stelle - diesmal in der Gemeinde Wermsdorf - als Jugendclubbetreuerin - leider nur ein Jahr - dann war Schluss mit ABM - und das Ende des Jugendclubs. In der Zwischenzeit hatten wir ein Haus in Mahlis (bei Wermsdorf) mit Kredit gekauft, mein Ehemann hatte ja eine feste Anstellung auf einer Deponie - hat eigentlich für diese Zeit ganz gut verdient - so konnten wir die monatliche Raten auch begleichen - ich bekam Arbeitslosenhilfe - zudem war ja meine Mutter mit in unser Haus gezogen - ihre Rente konnten wir mit zum Lebensunterhalt nutzen - ich habe dann ehrenamtlich in der Feuerwehr Mahlis mit gearbeitet - bin sogar zu den Ausbildungen mit gegangen und so wurde ich Oberfeuerwehrfrau - und Schriftführer - ich schrieb die Chronik der Feuerwehr (1000 Seiten) und gestaltete Presseberichte und Festzeitungen - das war mein Ausgleich zur Arbeitslosigkeit. 2000 - 2002 Ich bekam einen Job als freiberufliche Zeitungsredakteurin in einer lokalen Zeitschrift - nebenbei habe ich ohne Bezahlung in der Gaststätte "Zur Linde" in Collm an der Theke gearbeitet - die gehörte damals der Gemeinde Wermsdorf. Ich habe auch viele Feste in der Gemeinde von Wermsdorf mit organisiert - Ritterfestspiele - Dorf- und Kinderfest - Herbstfeuer - Maibaumaufstellung und viele andere auch. Irgendwie musste man sich beschäftigen, denn es viel mir bereits die Decke auf den Kopf ohne etwas zu tun, das ging nicht. Den Job als Zeitungsredakteur musste ich 2002 auch wieder aufgeben, der Verlag bekam einen neuen Chef und der hat mich rauszensiert, hatte zuviel über normale Menschen geschrieben, denke ich, und nicht immer das geschrieben was der eben wollte - so etwas nannte man nun Pressefreiheit, naja ist ja heute noch so. Die Wahrheit darf eben nicht in die Öffentlichkeit. Ab 2003 war ich dann arbeitslos und das bis heute, trotz 100erte Bewerbungen konnte ich bis jetzt keinen Job finden. Hartz IV hatte Einzug, da ging die ganze Schei….. erst recht los. Die Umstellung auf Euro war schon schlimm genug und dann auch noch dass??? Mein Mann konnte die Raten fürs Haus nicht mehr bezahlen - da ich Anfangs keinen Anspruch auf ALG II hatte - dafür hätte er noch "zuviel" verdient - die Raten für das Haus wurden nicht berücksichtigt bei der Berechnung von ALG II - 1315,- € Verdienst meines Mannes minus 460,- € Rate - und den ganzen Nebenkosten von 250,- €, das war der Tot unseres Traumes vom eigenen Häuschen - Zwangsversteigerung - Haus weg - mein Mann verkraftete das nicht und wurde zum Alkoholiker - ich ließ mich scheiden - im gegenseitigen Einvernehmen - er wollte nicht mehr - und das alles wegen Euro und Hartz IV - unmenschlicher geht's nicht Ich bin dann 2005 wieder nach Leipzig gezogen - meine Kinder und Enkel lebten ja in Leipzig - ich wieder auf Arbeitsuche - Pin AG suchte Leute - ich dort angefangen - aber dann das Aus der Pin AG - wieder arbeitslos. Inzwischen musste ich private Insolvenz beantragen, wegen unserem Haus, denn das hat bis heute keiner gekauft, wird nur verwaltet durch eine Immobiliengesellschaft 2007 habe ich noch einmal geheiratet - mein jetziger Ehemann hat Arbeit - war kaum arbeitslos - zuerst nach der Euroumstellung in einer Zeitarbeitsfirma (Rombus), die ging hier in Leipzig allerdings auch auf Schmalspur und hat vielen seiner Mitarbeiter gekündigt - ganz ohne Grund - mein Mann musste 1 Jahr auf sein Geld der letzten 3 Monate warten - inzwischen konnte er aber über eine andere Zeitarbeitsfirma wieder Anschluss finden (Randstad)- seit 2008 ist er nun festangestellt in den Betrieb wo er als Zeitarbeiter tätig war - doch leider verdient er nicht sehr gut - so das wir wieder ALG II beantragen mussten - Kreislauf ohne Ende - Er arbeitet bei CWS - das ist eine Firma die Baumarktteppiche, Sanitäre Einrichtungen reinigt, schwerer Job - und das für 6,36 € Brutto - ungerechter geht's nicht - wo soll das noch hinführen??? Ein Leben ohne Leben zu können - kein Urlaub außer Balkonien - seid mehr als 10 Jahren !!! Ich bin aufgeheizt - wie zu DDR Zeiten in Prag - Gummi - davor habe ich keine Angst mehr auch nicht vor Verhörkeller - jedoch über die Möglichkeit - wie im Lissabonner Vertrag steht - bei Aufruhr - kann man die Schusswaffe gebrauchen - auch gegen das Volk - das hat nichts mehr mit Freiheiten zu tun - das ist einfach nur eine riesen Schande - menschenunwürdig und diskriminierend - man kann sterben - nur weil man sein Recht einfordert - ich hoffe es wird so nie kommen - die DDR Demo Montags war auch friedlich geblieben - stellt sich nun heraus - das Deutschland sein Volk erschießen würde? Deshalb haben viele Angst - wer lässt sich denn so unschuldig erschießen !!! ??? Ich habe auch Angst - und doch möchte ich etwas tun - auch an der Front - wenn es nötig werden sollte. Wenn ihr Interesse daran habt könnt ihr ja den Lissaboner Vertrag mal studieren und eure ganz eigene Meinung bilden. Hier der Link zu der Aussage von Herrn Schachtschneider : http://www.bueso.de/artikel/europa-nicht-als-grossstaat-sondern-als-republik-republiken-organisieren#G4 Und dieses könnt ihr auch gleich mit lesen, scheut euch nicht vor dem langen Text, ihr werdet schokiert sein, denn wir stehen, wenn der Lisaboner Vertrag von den EU Ländern unterschrieben wird vor einer Diktatur - geschürt durch die Aliierten des Amerikanischen Staates - sprich USA, schon mit Beginn der 90iger Jahre. Link: https://www.blogger.com/comment.g?blogID=5754304821656092926&postID=5903287686718471412 |
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